Good Practice für das Home Office

Viele arbeiten derzeit im Home Office und Werkzeuge für Online-Meetings erleben einen gewaltigen Boom. Das Arbeiten im virtuellen Raum erfordert eine Umstellung der Arbeitsweise und erfordert eine neue Form von Disziplin. Als Grundlage müssen Hardware und Software funktionieren. 

Die Basis sind ein guter Ton und ein gutes Bild. Eingebaute Mikrofone und Kameras sind hier oft ein Nachteil: Die Mikrofone nehmen viele Nebengeräusche auf und die Laptop-Kamera hat meist einen ungünstigen Blickwinkel. Niemand wird gerne von schräg-unten gefilmt! 

Meine persönliche Good Practice setzt sich aus diesem Quartett zusammen:

Good Practice – Home Office

Als Software kommen bei mir vor allem Zoom und MS Teams zum Einsatz. Zoom eigenet sich für sehr gemischte Gruppen. Die Installation des Client ist sehr einfach und die Qualität der Meetings hoch. MS Teams setzt sich vor allem in Unternehmen durch und ist dort oft das einzige zugelassene Werkzeug. 

Für das richtige Bild sorgt eine externe Webcam. Externe Kameras haben eine bessere Auflösung als viele Laptop-Kameras. Außerdem lassen sie sich frei über oder neben dem Rechner positionieren. Einige Beispiele findet ihr in der Einkaufsliste unten! Um in das rechte Licht gerückt zu werden, sollte man Lichtquellen im Hintergrund vermeiden. Für die Ausleuchtung ist eine Lichtquelle (z.B. ein Fenster) hinter dem Monitor gut. Achtet dabei allerdings auf den Kontrast zwischen Bildschirm und Fenster, sonst ermüden die Augen sehr schnell (siehe Arbeiten am Bildschirmplatz).

Für den richtigen Ton verwende ich meine AirPods, die ich direkt via Bluetooth mit dem Rechner verbinde. Für Webinare und längere Meetings verwende ich ein externes Studio-Mikrofon. Diese bieten den großen Vorteil, dass sie den Schall in einer Nierencharakteristik (Wikipedia) einfangen. Damit werden Störgeräusche vermieden. Für einen guten Ton helfen auch Textilelemente im Raum. Sie fangen Störgeräusche und Hall gut ein – jetzt lohnen sich auch im Arbeitszimmer endlich Vorhänge!

Für die interaktive Arbeit in Meetings nutze ich gerne die Kombination aus Apple iPad und Pencil. Damit lässt sich Flipchart-Feeling im Meeting erzeugen. Die Einbindung klappt sowohl in Zoom, als auch in Teams. Zoom bietet hierfür eine eigene Funktion zur Freigabe des Tablets an. In Teams funktioniert hilft eine zweite (parallele) Einwahl auf dem Tablet. Natürlich funktionieren auch andere Tablets, wie das Microsoft Surface oder Laptops mit Touch-Display. 

Da ich immer wieder von Kollegen nach Hardware gefragt wurde, habe ich hier eine kleine „Einkaufsliste“ zusammengestellt. Für Trainer und Berater biete ich auf Anfrage auch Einzelcoachings an, in denen wir die persönliche Ausstattung und Methoden gemeinsam durchgehen. Dabei können dann auch individuelle Trainings fit gemacht werden für die Online-Welt.

Einkaufsliste

Software

Mikrophone

Kameras

Ich selbst habe gute Erfahrungen mit dem Kameras von Logitech gemacht.

  • Einfache Version: C925e
  • Version für 4k (Bild deutlich besser): Brio
  • Für den Besprechungsraum: Meet-Up

Bei der Kamera könnte man sicher noch aufrüsten (z.B. durch die Anbindung von Digi-Cams) – allerdings wird dann das Setup komplizierter.

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